Wann werden Familienfotos gemacht?

Liste für Familienfotos

Durch den Einsatz einer gut organisierten Familienfoto-Liste wird sichergestellt, dass an Eurem Hochzeitstag alles reibungslos verläuft.

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Die Gruppenbilder

Sobald die Zeit gekommen ist Eure Familie zu fotografieren, ist die Aufregung recht groß. Kein Wunder, denn bei so einem wichtigen Ereignis wie es die Hochzeit ist, möchte man dass alles perfekt ist. Dazu gehören auch Fotos mit der Familie und den engsten Verwandten.

Damit der Fototermin reibungslos klappt und alle aufs Foto kommen ist es ratsam eine Foto-Liste zu erstellen.

Eine solche Liste vor der Hochzeit zu erstellen kann uns eine große Hilfe sein um am Hochzeitstag alles gut zu koordinieren.

Wenn Ihr eine Checkliste eures Hochzeitstages macht, dann solltet Ihr ca. 3 Minuten für jedes Familienfoto einplanen. Dies ist nur eine Richtlinie und ändert sich natürlich mit der Größe der Gruppe, die auf das Bild soll. Bei einer kleineren Gruppe benötigt man weniger Zeit als bei einer größeren. So kann man sagen, dass 2 Gruppen zu je 6 Personen schneller fotografiert sind als eine Gruppe mit 12 Personen.

Am Hochzeitstag

Sofern Zeit eingeplant ist und der Fotograf die Hochzeit vom frühen Morgen begleitet während sich die Braut fertig macht werden die Fotos mit den Eltern noch vor der Zeremonie gemacht.

Bei einer kürzeren Reportage empfehle ich die Fotos mit der Familie direkt nach der Trauung zu machen. Üblicherweise in der Nähe des Trauungsortes.

Dies hat den Vorteil, dass man auch die Verwandtschaft wie Tanten, Cousins und Freunde der Familie mit einplanen kann. Zudem entfällt die Sorge, dass ein Familienmitglied zu spät kommen könnte und so den ganzen Ablauf der Hochzeit ins Wanken bringt.

Wenn Ihr deshalb Euer Familienfoto nach der Trauung plant, können die, die evtl. später eintreffen immer noch am Fototermin teilnehmen.

Die Liste erstellen

Wenn Ihr die Liste erstellt, solltet Ihr auf das Verhältnis achten, dass Ihr zu den Personen habt (z.B. Braut + Bräutigam | Geschwister der Braut).

In Klammern listet Ihr die Namen der entsprechenden Personen auf. Schreibt aber Bitte nur die Vornamen auf!

Eine Liste in diesem Format hilft mir dabei Euch bei der Organisation der Familienfotos zu unterstützen. Falls Ihr nicht wisst, wen Ihr alles in die Liste aufnehmen wollt, habe ich unten ein paar Beispiele aufgeführt.

Informieren

Nachdem die Liste fertig ist, müsst Ihr nur noch alle Personen kontaktieren und Ihnen Bescheid geben. Macht dabei Bitte deutlich, wie wichtig Euch das ist und das Ihr gern alle auf den Fotos haben möchtet.

Das ist insofern wichtig, da es passieren kann, dass der eine oder andere noch eine Zigarette rauchen möchte oder auf die Toilette geht wenn wir die Fotos machen wollen. Um alles unter Kontrolle zu halten empfiehlt es sich den zu fotografierenden Gästen zu sagen, dass sie nach der Zeremonie auf ihren Plätzen bleiben mögen und weiteres abwarten. In manchen Fällen informiert dann der Pfarrer die Leute oder der Fotograf selbst.

Oft kommt es auch vor, dass ich die Location zum fotografieren bereits im Vorfeld ausgesucht habe. In dem Fall könnt Ihr diese Information noch vor der Hochzeit an die Gäste verteilen.

Gruppen

Große Gruppen sind schwieriger zu handhaben als kleinere Gruppen, zwecks der größeren Zeit die man benötigt, der Größe des Raumes und der zusätzlichen Beleuchtung. Zudem leidet die Ästhetik bei größeren Gruppen im Vergleich zu kleineren Gruppierungen.

Warum kleinere Gruppen sinnvoller sind als große erkläre ich Euch anhand folgender Gründe. Auch wenn ich bereit bin Euren Wunsch zu erfüllen und jede Gruppierung zu fotografieren die Ihr möchtet, hoffe ich Euch davon überzeugen zu können nicht mehr als 12-15 Personen mit einzuplanen.

Der Zeitfaktor

Große Gruppen benötigen exponentiell mehr Zeit als kleinere Gruppen. Eine Gruppe mit 14 Personen braucht manchmal 2 bis 3 mal mehr Zeit zum Aufstellen und richten als eine Gruppe mit 7 Personen. Bei mehr als 20 Personen kann es deutlich länger ausfallen um alle so zu positionieren, dass alle gut aussehen und sichtbar sind. Dazu kommt noch, dass man sich in einer großen Gruppe deutlich langsamer bewegt als in einer kleineren.

Ein weiterer Punkt ist die Verbindung, die Ihr untereinander habt. Oft sind auch Kinder auf den Fotos und wenn sie wild durcheinander stehen mit nahen und entfernten Verwandten in unterschiedlichen Generationen, verliert das Gruppenbild an Dynamic.

Mein Ziel ist es die unterschiedlichen Familienverhältnisse in individuellen Gruppen aufzuteilen und das Verhältnis jeder Person zueinander zu zeigen.

Diese Aufgabe wird bei großen Gruppen mit einzelnen nicht zur Familie gehörenden Personen sehr schwierig.

Platzbedarf

Bei großen Gruppen wird ausreichend Platz benötigt. Als Richtwert kann man sagen: „2 Meter pro Person Platzbedarf“. Bei 10 Personen wären das 20 Meter. Das ist natürlich eine üppige Zahl und bei den meisten Locations nicht verfügbar. Um dennoch alle fotografieren zu können muss in solchen Fällen „gestapelt“ werden. Idealerweise ist vor Ort ein Absatz auf dem sich die Personen stellen können oder Kinder knien sich vor die Gruppe hin. In den seltensten Fällen kommen Stühle zum Einsatz auf dem sich dann das Brautpaar mit den Eltern hinsetzt.

Außer dem benötigten Platz für die Gruppe brauche auch ich genug Distanz zwischen Kamera und Motiv. In engen Räumen müsste ich auf ein Weitwinkelobjektiv zurückgreifen, dass für solche Aufnahmen nicht die Beste Wahl ist. Weitwinkel verzerren an den Rändern das Bild und wenn sich Personen in diesen Bereich befinden werden sie unnatürlich dargestellt. Zudem erscheinen diejenigen, die am Rand abgebildet werden größer als die, die in der Mitte des Bildes stehen.

Ich bevorzuge aus diesem Grund eine lange Brennweite die das Gesamtbild korrigiert.

Licht

Für kleine Gruppen ist es relativ einfach das passende Licht zu finden und zu lenken. Meistens genügt das natürliche Licht aus um wunderschöne Aufnahmen zu machen. Für größere Gruppen wird das finden einer passenden Lichtquelle schon schwieriger. Im Freien lassen sich zu gegebener Zeit Stellen finden, die möglicherweise genug indirektes Licht geben. In der Kirche oder Festsaal werden Blitze benötigt. Da man mit nur einem Blitz eine große Gruppe nicht Beleuchten kann müssen Studiolampen zum Einsatz kommen, die separat von der Kamera auf Stativen aufgestellt werden. Diese Lampen benötigen einen leistungsfähigen Akku und Softboxen oder Schirme. Solch ein Setup benötigt bis zu 15 Minuten und kann einen strammen Zeitplan ins Wanken bringen.

Da diese Vorbereitung direkt nach der Trauung stattfinden muss seid Ihr eher bereit der Familienfotografie den Vorrang zu geben und riskiert somit den Sektempfang im Festsaal zu verpassen, der unter anderem emotionale Momente und herzliche Glückwünsche mit sich bringen kann.

Abgerundet

Der Blick aufs Detail gestaltet sich bei großen Gruppen schwierig nicht zuletzt wegen meiner fehlenden Fähigkeit zur gleichen Zeit auf Hände, Haare, Füße, Augen und Körper jeder Person in der Gruppe zu achten. Bei kleineren Gruppen gelingt mir das schon eher und die daraus entstehenden Fotos sehen auch viel ansprechender aus. Je größer die Gruppe, desto weniger Bedeutung wird der einzelnen Person zuteil. Stellt Euch ein Foto in 20cm x 30cm vor, auf dem 8 Personen abgebildet sind. Die Größe der Köpfe ist mehr oder weniger 1cm groß bei diesem Format. Vergrößert jetzt die Personenzahl auf 16. Ihr merkt bereits, dass sich die Köpfe stark verkleinert haben. Bei richtig großen Gruppierungen ist dieser Effekt noch drastischer.

In diesem Fall muss man ein größeres Fotoformat wählen.

Hochzeitsfotograf Stuttgart – Ludwigsburg – Böblingen – Bundesweit

Becarevic-Art Fotografie, Grabenstraße 9, 71229 Leonberg – 0172 304 77 14 – nenad@becarevic-art.deKontakt

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